Guten Tag,
ich wende mich an Sie, weil ich am 20.12.2025 einen Fahrradunfall hatte, der im Wesentlichen auf die bauliche Gestaltung des Rad- und Fußwegs an der Severinsbrücke zurückzuführen ist.
Ich befuhr am Samstagabend mit dem Fahrrad die Abfahrt des Radwegs von der Severinsbrücke in Richtung Deutz. Nach der Unterquerung der Autofahrbahn und vor dem Treffen auf den Gotenring kam mir eine Fußgängerin auf dem Radweg entgegen. Die Situation war noch nicht dramatisch, ich wollte ihr bei nicht besonders hohem Tempo durch einen leichten Bogen nach rechts Richtung Fußgängerweg (der parallel verläuft) ausweichen. Zum Verhängnis wurde mir, dass es zwischen Radweg und Fußweg eine vor allem bei Dunkelheit kaum sichtbare Schwelle von ca. 2-3 cm Höhe gibt. Warum diese überhaupt da ist, erschließt sich mir nicht… Auf diese fuhr ich in stumpfem Winkel zu, und sie brachte mich zum Stürzen (ähnlich, wie wenn man mit den Reifen in Straßenbahnschienen gerät).
Die Folgen: eine zerstörte Hose, zu Hause festgestellte großflächige Schürfwunden, ein demolierter Fahrradhelm und eine Beule an der Stirn, wo mein Fahrradhelm beim Aufschlag den Kopf berührt hat. Zum Glück ist mir sonst nichts Gravierendes passiert (deshalb wurde der Unfall auch nicht polizeilich aufgenommen), aber wenn ich die Beschädigungen meines Helms sehe, bin ich sicher, dass ich ohne diesen schwere oder schwerste Kopfverletzungen erlitten hätte.
Ich bitte dringend darum, die bauliche Gestaltung der Wege zu überprüfen. Die Schwelle zwischen Radweg und Fußweg an der Abfahrt der Severinsbrücke Richtung Deutz ist gefährlich, zumal viele dort in wesentlich höherem Tempo unterwegs sind, als ich es in dem Moment war.